Den Venen Druck machen – Eine Bestandsaufnahme zur Kompressionstherapie

23 Mrz 2016
15:30 Uhr - 16:15 Uhr
Tibulsky

Den Venen Druck machen – Eine Bestandsaufnahme zur Kompressionstherapie

In der Therapie des Ulcus cruris venosum spielt die Kompressionstherapie eine essentielle Rolle. Dabei ist die Effektivität der angewendeten Kompression zum einen von der gewählten Kompressionsart bzw. des Materials, zum anderen aber von der Umsetzung der Kompression durch den jeweiligen Anwender abhängig. Absolute Grundvoraussetzung für eine richtige Anwendung sind fundierte Kenntnisse des Behandlers zur Kompressionstherapie bezüglich Wirkprinzip, Kompressionsarten und –stärken sowie der zu beachtenden Kontraindikationen.

Während in der Prävention des Ulcus im Rahmen der Chronisch venösen Insuffizienz vor allem Kompressionstrümpfe angewendet werden, finden Kompressionsbandagen im klinischen Bereich und bei vorliegenden Ödemen oder ausgeprägten Ulcera Anwendung. In Untersuchungen (u. a. Protz 2015) wurde deutlich, dass insbesondere die Wickeltechnik und damit auch die erreichten Zieldrücke eine sehr große Variationsbreite aufweisen.

Was trägt dazu bei, dass eine Kompressionstherapie den gewünschten Erfolg zeigt? Dieser Frage greift der Vortrag auf und stellt dazu aktuelle Erkenntnisse vor. Da eine Kompression vor allem bei unsachgemäßer Handhabung auch Schädigungen hervorrufen kann, gilt es diese durch eine fachgerechte und sorgfältige Anwendung zu vermeiden.